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15.12.2015

IM ARKTISCHEN WINTER IN ALASKA -

Dirk für einen Monat zurück am gefrorenen Yukon...

Während der Winter in Mitteleuropa noch weitgehend auf sich warten läßt, hat er den Norden Amerikas längst fest im Griff. Schnee und permanente Minusgrade sorgen für Traumwetter in Alaska, auch wegen relativ milder Temperaturen...

10 bis 15 Grad unter Null, weniger hat es kaum, Celcius, das ist ungewöhnlich warm, sagen die Einheimischen. Normalerweile kann das Thermometer jetzt in der dunklen Jahreszeit locker auf minus 40 Grad und darunter fallen.

Mir ist das Klima gerade recht. Seit einer Woche bin ich zurück am Yukon und hüte für einen Freund Haus und Hunde. Sein Land liegt rund 20 Kilometer von der kleinen Ortschaft Eagle in Alaska. Normalerweise ist der Fluss um diese Jahreszeit längst ein Eisweg, den man mit Motor- oder Hundeschlitten zurücklegen kann. Aber in diesem Winter ist alles anders.

In einigen Kurven klafft noch immer eine breite Wasserrinne. So muss ich das Mushen mit den Hunden auf einen Trail zu einem nahe gelegenen See oder durch die Wälder beschränken. Immerhin habe ich so mehr Zeit, die Yukon-Bilder aus diesem Sommer zu sichten, die Ihr in einem Monat dann bei der Premiere der neuen Reportage in Wolfratshausen sehen könnt.

Der kuschelige Husky im Foto heißt übrigens Shilling und bekommt nachher wieder einen gefrorenen Lachs zum Dinner ;-)

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